Museumsgeschichte
und Sammlung


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Dauerausstellung
Saurierhalle
Wer das Museum betritt, steht sofort den beiden lebensgroßen Saurier-Nachbildungen gegenüber. Der italienische Tierbildhauer Rabacchi entwarf beide Rekonstruktionen und stellte sie in neunmonatiger Arbeit hier im Hause fertig. Imposant ist ebenfalls ein Original-Abguss von den weltgrößten Saurierfährten, abgeformt an der spanischen Atlantikküste. Ergänzend dazu findet man kleinere Fährten und versteinerte Eier verschiedener Saurierarten in einer Vitrine ausgestellt.
  Fluoreszenz-Kabinett
Im Fluoreszenz-Kabinett kann man in beeindruckender Weise Bekanntschaft mit Leuchterscheinungen von Mineralen machen, die normalerweise in der Natur nicht zu beobachten sind. 32 Quarzbrenner regen durch ihr UV-Licht die ausgestellten Minerale zum farbenprächtigen Selbstleuchten an. Zu den wenigen in der Natur vorkommenden Mineralen, die sich zur Fluoreszenz anregen lassen, gehören Kalkspat, Flugspat, Willemit, Franklinit sowie viele Uranglimmer.
Aquarium
Unser Süßwasser-Aquarium ist eines der wenigen großen, frei umgehbaren Schaubecken. Bei einem Wasservolumen von 73.000 Litern und einer Wasserstandshöhe von 2,60 m ziehen Schwarmfische ungestört ihre Bahnen und auch größere Fischarten haben die Möglichkeit, sich ungehindert zu bewegen.
Im, mit 28 C angenehm warmen, Wasser tummeln sich Fische aus dem Amazonas-Gebiet in Südamerika, hauptsächlich Buntbarsche, Salmler und Welse. Dem starken Wasserdruck in dem 8-eckig angelegten Becken halten 10 cm dicke Glasscheiben stand.
Lebende Tiere
Außer den Fischen gibt es noch eine Vielzahl anderer lebender Tiere, die das Museum bevölkern. Angefangen bei einem Bienenstock, dessen Bewohner man beim Wabenbau, der Brutpflege und beim "Futtertanz" beobachten kann, über Spinnen, Kröten und Insekten, die bei manchem Besucher eine kleine Gänsehaut erzeugen, bis zu einem größeren Terrarium, in dessen Pflanzendickicht kleinere Reptilienarten zu entdecken sind. Sämtliches lebende "Inventar" steht unter der Obhut eines Tierpflegers. Er sorgt dafür, dass alle Tiere zur rechten Zeit das richtige Futter bekommen.
Anschauungsbergwerk
Im Schaubergwerk geht es einmal nicht um die hier heimische Steinkohle, sondern um die bergmännische Gewinnung von Erzen, Mineralen und Gesteinen in Nordrhein Westfalen und dem südlich angrenzenden Bereich des Rheinischen Schiefergebirges. Der Hauptstollen hat eine Länge von 35 m und kann mit einer betriebsfähigen AkkuLok befahren werden. In 4 kurzen Seitenstollen erfährt man anhand von Texten und Originalgeräten wissenswertes über die Dachschiefer-Gewinnung, den Abbau von Kalkspat, den Blei-Zink Bergbau und den Roteisenerz-Bergbau.
Edelstein-Schleiferei
Wen es interessiert, wie aus einem unscheinbaren Rohstein ein funkelnder Schmuckstein wird, hat jeden Donnerstag in der Zeit von 10.00 - 16.00 Uhr dazu Gelegenheit. Dann kann man beobachten, mit wieviel Geschick und Geduld an den Schleifscheiben gearbeitet wird, bis nach mehreren Schleif- und Poliergängen ein fertiger Schmuckstein darauf wartet, im Museumsshop gekauft zu werden. Zur Verarbeitung kommen z.B. Achat, Bergkristall, Jaspis, Lapis-Lazuli, Malachit, Opal, Rhodochrosit, Tigerauge und andere. Aber die Schleifer beantworten auch neugierige Fragen, geben Anregungen und tauschen Erfahrungen mit den Besuchern aus.